Belichtungszeit - fotogreasy.de

Die Belichtungszeit ist eine wichtige Einstellmöglichkeit für den Fotografen. Denn damit kann sich der Fotograf auf die jeweiligen Lichtverhältnisse in seiner Umgebung anpassen. Natürlich nimmt die moderne Spiegelreflexkamera von heute viele Einstellungen automatisch vor. Aber leider ist die dahinter sich befindende Software immer nur so Intelligent, wie seine Schöpfer. Was keineswegs negativ rüber kommen soll, aber es ist beim entwickeln von Software nicht immer möglich alle Fälle zu berücksichtigen. Natürlich ist es möglich mehr Funktionalität und Einstellungen umzusetzen, aber desto größer das Programm wird, desto höher steigt auch die Fehlerquote. Und es ist auch nicht notwendig, dass die Software alles macht, denn dadurch wird der Fotograf in seiner Freiheit enorm eingeschränkt und das möchte natürlich niemand. Und so gibt es für die Belichtungszeit, wie auch für andere Einstellparameter, Programme mit denen der Fotograf seine künstlerische Freiheit voll ausleben kann. So ist bei der Nikon D5300, dass beispielsweise mittels der Blendenautomatik die Belichtungszeit manuell vom Fotografen eingestellt werden kann. Damit ist es nicht nur möglich bei sehr schwachen Lichtverhältnissen, wie sie beispielsweise Nachts vorherrschen, die Belichtungszeit möglichst hoch zu setzen, sondern auch bei sehr viel Licht, die Belichtungszeit nur extrem kurz zu wählen. Durch die Einstellungen der Belichtungszeit sind auch nette Effekte fotografisch umzusetzen. So kann bei sehr schnellen Bewegungen auf eine sehr kurze Belichtungszeit gestellt werden, wenn man gestochen scharfe Bilder haben möchte oder im Umkehrschluss auch auf eine lange Belichtungszeit, sodass die Bewegungen verwischen.

Info:
hohe Belichtungszeit 30“ = 30s
niedrige Belichtungszeit 1/4000 = eine vier-tausendstel Sekunde