Tairoad Tripod für den Hobbyfotografen - fotogreasy.de

MaterialAluminiumlegierung und ABS Umweltschutz Kunststoff
Kopf TypPanhead
Tragkraft5 Kg
LieferumfangTairoad Tripod 140cm
Tragetasche

In einer ziemlich großen Umverpackung kam der Tairoad Professional Tripod* nach nur wenigen Tagen Wartezeit an. Mit großer Vorfreude wurde die Verpackung innerhalb kürzester Zeit soweit bearbeitet, sodass der Produktkarton endlich zum Vorschein gekommen ist. Ein relativ handlicher Karton mit einer ungefähren Höhe von 55 cm, was in etwa der minimalen Abmessung des Tripod entspricht, dieser ist zusammengeklappt 49cm Hoch. In dem Karton von Tairoad befand sich der Tripod in einer mitgelieferten Tragetasche, welche gut mit auf Reisen genommen werden kann. Sicherlich kann man das Stativ auch aussen am Rucksack befestigen bzw. auch in den Rucksack hinein stecken, solange dieser groß genug ist. Dafür das der Tripod gerade einmal 35 Euro kostet, macht er auf den ersten Blick einen ziemlich robusten Eindruck. Sicherlich fällt der Vergleich zu einem sehr viel teureren Produkt schwer, doch wer erst noch in den Anfängen der Fotografie steckt und noch nicht so viel Geld ausgeben möchte, der ist sicherlich mit dem Tripod von Tairoad gut beraten.

Auf der Seite von Amazon gibt es zwar in der Produktbeschreibung schon Übersetzungsschwierigkeiten, doch wer sich davon nicht abschrecken lässt, kann sicherlich mit diesem Tripod erste Erfahrungen sammeln. Immerhin gibt es diverse Einstellmöglichkeiten. So gibt es an den Beinen jeweils 3 Schnellverschlüsse für 3 verschiedene Segmente, alle Segmente können einzeln ausgefahren werden. Somit erreicht der Tripod im zusammen geschobenen Zustand eine Höhe von 47cm, wird der Tripod um die untersten drei Segmente vergrößert so erreicht man eine Höhe von 70cm, mit der zweiten Ebene an Segmenten erreicht man eine Höhe von 94cm und mit der letzten Ebene erreicht der Tripod eine Gesamthöhe von 120cm. Wem dies immer noch nicht ausreichend ist, der hat jetzt noch die Möglichkeit den Kopf über eine Teleskopstange noch weiter herauszufahren. Dazu ist seitlich am Kopf eine kleine Kurbel angebracht, mit dieser kann der Kopf herausgefahren, aber auch wieder hereingefahren werden. Insgesamt lässt sich so die Teleskopstange um gute 20cm herausfahren. Somit erreicht der Tripod eine Gesamthöhe von immerhin 140cm. Ab einer Höhe von 94cm merkt man schon, denn die Stativbeine weisen ein ziemliches Spiel auf, dadurch werden die einzelnen Beine des Tripod relativ wackelig. Sobald aber der Tripod seine endgültige Position einnimmt, sieht die ganze Angelegenheit schon wieder etwas anders aus und von dem erst nicht so stabilen Eindruck der einzelnen Beine, ist der Tripod dann doch ziemlich robust. Dafür sorgen auch die an den Beinen befestigten beweglichen Gummifüße.

Zum Ausrichten auf einem nicht planen Boden gibt es eine kleine Wasserwaage, mit dieser kann der Tripod austariert und an die meisten Oberflächen aufgestellt werden. Dabei dient die Wasserwaage für die Ausrichtung eines Gegenstandes an einer horizontalen bzw. vertikalen Fläche. Die meisten Wasserwaagen, welche für den Otto-Normal-Verbraucher im Baumarkt angeboten werden, bestehen aus einer Libelle und einer Leiste. Die Leiste ist in der Regel aus Holz, Kunststoff oder Metall gefertigt. Die Libelle ist eine einfache Apparatur, welche noch aus dem Mittelalter stammt und einem ziemlich einfachen Prinzip folgt. Die Libelle ist ein aus Glas oder Plastik gefertigtes gebogenes Röhrchen, welches mit einer Flüssigkeit und einer Luft- oder Gasblase gefüllt ist. Die leichte Wölbung sorgt dafür, dass die Blase auf einer ebenen Fläche immer in der Mitte angezeigt wird. Bei einem entsprechenden Gefälle verschiebt sich die Blase in die jeweilige Richtung, dies ist z.B. für den Kanalbau sehr wichtig, denn hier müssen die Rohre ein leichtes Gefälle aufweisen, damit alles abtransportiert werden kann, ist das Gefälle aber zu groß fließen die flüssigen Bestandteile ab, aber die festen Bestandteile bleiben im Rohr weiterhin vorhanden. Je nach Einsatzgebiet werden Wasserwaagen heutzutage in verschiedenen Bauformen ausgeführt. So ist es, mit einer Laserwasserwaage möglich auch über längere Distanzen z.B. eine Mauer einmessen zu können, denn mit einer Handelsüblichen Maurerwaage, welche meist eine maximale Länge von zwei Metern aufweist ziemlich schwierig eine 30 Meter lange Mauer in Waage zu halten. Nicht nur bei den Bauformen auch bei der Messgenauigkeit gibt es in einzelnen Bereichen relativ große Abweichungen. So kann im Maschinenbau, wo es auch jedes müh ankommt nicht mit einem Messinstrument gearbeitet werden, welche eine Messtoleranz von einem Millimeter oder noch mehr aufweist gearbeitet werden. Zum Justieren des Tripod ist die angebrachte Wasserwaage mehr als ausreichend.

Durch einen Schnellverschluss gesichert, befindet sich eine Grundplatte mit einer Schraube auf dem Kugelkopf, dadurch ist ein leichtes herausnehmen der Grundplatte gesichert, aber auch das erneute einführen der Grundplatte ist dank des Schnellverschlusses sehr leicht möglich. Am Kugelkopf befindet sich ein Griff mit dem die Kamera sehr leicht geschwenkt und in die richtige Position gebracht werden kann. Damit sollten auch 360° Panorama oder auch Videoaufnahmen möglich sein. Leider ist das Fixieren in einer Ebene nicht möglich, dadurch können trotzdem Wackeleffekte auftreten, diese sind zwar durch das Stativ nicht so gravierend, wie Wackeleffekte ohne Stativ durch die Hand, können aber dennoch auftreten.

Für ein so günstiges Tripod Stativ* ist sehr beachtlich, kann aber mit Sicherheit nicht seinen weitaus teureren und hochwertigeren Kollegen aufnehmen, doch wer sich erst einmal nur versuchen möchte bzw. nur ein Stativ für vereinzelte Gelegenheiten benötigt, der ist mit einem Preis von unter 40€ sehr gut beraten und kann sich falls dies sein Wunsch sein sollte auch noch nachdem er erste Erfahrungen erhalten hat, ein professionelleres Stativ zulegen. Dabei sollte man aber immer Bedenken, wenn man schwere DSLR besitzt, ist dieses Stativ sicherlich nicht das richtige. Mit einer Nikon D5300 ohne zusätzliches Akkupack, aber mit montierten Blitzgerät ist dieses Stativ für den Hobbyfotografen von Welt ein durchaus guter Kauf.